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Sind Gesichtsfelddefekte doch reversibel? – Visuelle Rehabilitation mit Gehirn

B. A. Sabel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2017 · Heft 02 · S. 194-204

Dokument
1147967
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
B. A. Sabel
Ausgabe
Heft 02 / 2017
Jahrgang 234
Seiten
194-204
Erschienen: 2017-02-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Gesichtsfelddefekte (GFD) gelten als irreversibel, da sich Retina und N. opticus nicht regenerieren. Dennoch ist eine (Teil-)Erholung von GFD möglich, da das Gehirn, welches retinale Signale auswertet und interpretiert, die residualen Signale über Mechanismen der Neuroplastizität dauerhaft verstärken kann. Unter Neuroplastizität versteht man die Fähigkeit des Gehirns, seine funktionelle Architektur durch Modulation synaptischer Übertragung zu verändern. Das ist auch die biologische Grundlage normalen Lernens. Plastizität bleibt ein Leben lang erhalten und kann durch eine wiederholte Stimulation n…

Schlagworte

Glaukom Neuroophthalmologie Elektrophysiologie Trauma glaucoma neuroophthalmology electrophysiology Architektur Augenheilkunde Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde