Rapid Cycling bei bipolar-affektiven Störungen: Klinik, Ätiologie und Behandlungsempfehlungen
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2017 · Heft 04 · S. 199-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Rapid Cycling stellt eine in der klinischen Praxis häufige Verlaufsform bipolarer Erkrankungen dar mit einer durchschnittlichen Lebenszeitprävalenz von bis zu 31 %. Neben der ausgeprägten Symptomschwere, einer erhöhten Suizidalität und der höheren Rate an Komorbiditäten sind vor allem der langfristig schlechtere Verlauf und ein reduziertes Therapieansprechen komplizierende Merkmale des Rapid Cycling im Vergleich zum Verlauf einer bipolaren Erkrankung ohne Rapid Cycling. Häufig stellt das Rapid Cycling jedoch kein stabiles Charakteristikum bipolarer Erkrankungen dar, wenngleich die Wahrscheinlichk…