Höhenanpassung und Vorhersage, an akuter Höhenkrankheit zu erkranken
N.N. · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2017 · Heft 06 · S. 267
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einfache Vorhersagemöglichkeiten zum Risiko, an akuter Höhenkrankheit (acute mountain sickness, AMS) zu erkranken, fehlen bisher. Es ist zwar bekannt, dass verschiedene Menschen sich unterschiedlich schnell oder auch gar nicht an große Höhen anpassen können. Eine individuelle Vorhersage ist aber nicht möglich, auch nicht mit der viel propagierten Messung der peripheren Sauerstoffsättigung. Mit einer Ausnahme: Wer früher schon einmal an AMS gelitten hat, hat bei erneuter Höhenexposition ein erhöhtes Risiko. Fitness, Alter, Geschlecht oder Rauchen dagegen erhöhen das Risiko nicht.