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Die Bedeutung des Anaphylatoxins und des art- und Körpereignen Gewebesaftes für die Pathologie, speziell die des Auges1)

H. Dold, A. Rados · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 31 · S. 1492-1493

Dokument
1148835
CareLit-ID
Jahr
1913
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Dold, A. Rados
Ausgabe
Heft 31 / 1913
Jahrgang 39
Seiten
1492-1493
Erschienen: 1913-07-31 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Arteigenes Serum ruft am Auge keinerlei Entzündungserscheinungen hervor. Bakterienaufschwemmungen bzw. Extrakte erzeugen erst nach vier bis acht Stunden erkennbare Entzündungen am Auge. Dagegen ruft anaphylatoxinhaltiges homologes Serum (gewonnen durch Digestion von 1—2 Oesen abgetöteter Prodigiosusbazillen mit 3—4 ccm frischen Kaninchenserums), in Mengen von 0,1 ccm in das Kaninchenauge eingeführt (Vorderkammer bzw. Hornhaut) eine schon nach 15 Minuten erkennbare starke Entzündung hervor. Das anaphylatoxinhaltige Serum wirkt selbst nach einstündiger Erhitzung auf 56° C und in sehr starken Verdün…

Schlagworte

Anaphylatoxins Auge Bakterien DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift