Ueber Dystrophia adiposo-genitalis bei Neubildungen im Hypophysengebiet, insbesondere vom praktisch-chirurgischen Standpunkt1) (Schluß aus No. 44.)
Ludwig Pick · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 45 · S. 2086-2089
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Wie bei der Akromegalie kann auch bei der zerebralen Dystrophia adiposo-genitalis eine Besserung der charakteristischen Veränderungen — insbesondere des Dysgenitalismus — nach der Operation der Hypophysengeschwulst erfolgen, und zwar wie bei der Akromegalie nach einer unradikalen Operation. Doch sind die pathologisch-anatomischen und topographischen Verhältnisse der Neubildungen sowohl wie die kausalen anatomischen Bedingungen bei der Dystrophia adiposo-genitalis wesentlich andere als bei der Akromegalie. 2. Für die Akromegalie ist das pathologisch-anatomische typische Korrelat die (hyperpitui…