Zur Diagnostik und Therapie der Trichinose
S. Schoenborn · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1918 · Heft 11 · S. 286-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ich möchte also hinsichtlich der diagnostischen Erkennung, speziell gegenüber andersartigen Darminfekten, das Hauptgewicht legen auf die Eosinophilie, die bei Typhus, Paratyphus, Ruhr usw. nicht vorzukommen scheint (Pappenheim, Stäubli u. a.). Erst in zweite Linie stelle ich das Gesichtsödem, die Erscheinungen an den Muskeln und am Nervmuskelapparat. Der keineswegs immer leichte Trichinellennachweis im exzidierten Muskel ist natürlich das sicherste Kriterium, während der Nachweis im Stuhl bekanntlich zu den größten Seltenheiten gehört und der Nachweis der Embryonen im strömenden Blut in unserem F…