Zur Epikrise der Schußaneurysmen
H. F. O. Haberland · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1916 · Heft 06 · S. 160-163
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Von „Heilung” eines traumatischen Aneurysmas der Extremitäten kann nur gesprochen werden, wenn volle Funktionstüchtigkeit des Gliedes erreicht wird. Voraussetzung dabei ist, daß keine wichtigen Nebenverletzungen bestehen. 2. Die Prognose ist mit größter Vorsicht zu stellen. Mit Rücksicht auf die Spätgangrän ist eine Beobachtungszeit von mindestens 6 Wochen nach der Operation erforderlich. 3. Es genügt nicht nur Erzielung voller Funktionstüchtigkeit, sondern die Behandlungsdauer ist möglichst abzukürzen, um schnell den Soldaten wieder seiner Truppe zuzuführen. 4. Durch frühes Eingreifen mit Anw…