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Das Blutbild bei Amöbendysenterie

Walther Fischer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1919 · Heft 36 · S. 991-992

Dokument
1149567
CareLit-ID
Jahr
1919
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Walther Fischer
Ausgabe
Heft 36 / 1919
Jahrgang 45
Seiten
991-992
Erschienen: 1919-09-04 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei unkomplizierter Amöbendysenterie findet sich in der Regel eine mäßige Hyperleukozytose, vorwiegend durch Vermehrung der neutrophilen Zellen. Die eosinophilen Zellen sind nicht vermehrt, sondern im Gegenteil durchschnittlich weniger zahlreich als bei Gesunden. Die Zahl der großen Mononukleären und Uebergangszellen ist nicht verändert. Eine typische Veränderung des Blutbildes im Verlaufe der Erkrankung läßt sich nicht feststellen. Demnach wird das Blutbild bei Amöbendysenterie auch in der Regel zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken kaum Verwertung finden dürfen.

Schlagworte

Amöbendysenterie Regel Zellen Blutbild Zusammenfassung Unkomplizierter Findet Mäßige Hyperleukozytose Vorwiegend Vermehrung Neutrophilen DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift