Genetische Diarrhö bei mukosalen Enzym- und Transportproteindefekten
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2007 · Heft 01 · S. 10-16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neben hereditären Mukosastrukturdefekten können auch genetische Störungen der Enzymaktivität oder der Transportfunktion von Darmepithelmembranen eine chronische Diarrhö verursachen. Für die meisten hier beschriebenen funktionellen Defekte konnten bereits Genmutationen identifiziert werden. Klinisch verursachen sie entweder eine osmotische oder sekretorische Diarrhö. Die Abklärung erfordert eine genaue Familien- und Ernährungsanamnese sowie eine gezielte biochemische und molekularbiologische Diagnostikvon Blut- und Stuhlproben. Sehr hilfreich für die klinische Praxis ist die H2-Messung im Atemgas…