Querschnittlähmung – ein osteologischer Problemfall
N.N. · Osteologie · 2015 · Heft 02 · S. 67-70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Querschnittlähmung setzt rasch ein Verlust der Knochendichte unterhalb der Läsion ein, insbesondere am distalen Femur und an der proximalen Tibia beidseits. Der Knochenabbau, der mehrere Monate bis Jahre anhält und mit der Zeit langsamer verläuft, ist abhängig von der Höhe der Läsion; die Spongiosa ist mehr davon betroffen als die Kortikalis. Parallel zum Knochenverlust kann laborchemisch unter anderem ein Anstieg von Kalzium und Crosslinks im Urin nachgewiesen werden. Die Erkrankung geht mit einem erhöhten Frakturrisiko einher, typischerweise im Bereich des distalen Femurs und der proximale…