Das Fibromyalgiesyndrom als Störung der zentralen Schmerzverarbeitung
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2010 · Heft 02 · S. 96-104
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Referiert werden Ergebnisse der bildgebenden Neurowissenschaften in Bezug auf die zentralnervöse Schmerzverarbeitung beim Fibromyalgiesyndrom. Studien mittels verschiedener Untersuchungstechniken (fMRT, PET, SPECT, VBM, DTI) konnten Veränderungen in Gehirnarealen zeigen, die für die affektiv-emotionale Schmerzverarbeitung wichtig sind. Ob diese Auffälligkeiten ursächlich für die Entstehung des FMS bedeutsam sind oder lediglich Auswirkungen des chronischen Schmerzes auf das Gehirn, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht entscheiden. Angenommen werden kann aber eine Veränderung der kortikalen abst…