Fibromyalgie aus psychosomatischer Sicht
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 10 · S. 556-562
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den letzten Jahren weisen immer mehr wissenschaftliche Studienergebnisse darauf hin, dass psychosozialen Stressoren eine zentrale pathogenetische Bedeutung bei der Fibromyalgie zukommt. Frühe Stresserfahrungen können Ausreifung und spätere Funktion des Stresssystems lebenslang erheblich beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund wird der gegenwärtige Forschungsstand zur Bedeutung von Stress für die Ätiopathogenese der Fibromyalgie zusammengefasst. Sowohl psychologische als auch psychobiologische Konsequenzen werden dargestellt. Schließlich wird ein integratives bio-psychosoziales Pathogenesemodel…