CareLit Fachartikel
Apotemnophilie
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 06 · S. 477-479
Dokument
1150256
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wunschfantasien oder Streben nach eigener Körperbehinderung sind als sexuelle Deviation (Apotemnophilie) bekannt. Diese Zuordnung wird jedoch den eigenen Zustandsbeschreibungen jener Betroffenen nicht gerecht, die mit dem Wunsch nach Amputation gesunder Körperteile die Herstellung eines ihnen entsprechenden Selbstbildes verbinden. Anhand eines Fallberichtes wird gezeigt, dass eine deskriptive Beschreibung der Symptomatik unter Verwendung aktueller Diagnosemanuale nur unzureichend möglich ist und ätiologische Gesichtspunkte stärkere Berücksichtigung finden sollten.
Schlagworte
Apotemnophilie
Paraphilie
Körper-Identitäts-Integritätsstörung
Apotemnophilia
paraphilia
body integrity identity disorder
Amputation
Nervenheilkunde