Langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren – eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit bei Kindern mit ADHS?
N.N. · Nervenheilkunde · 2008 · Heft 09 · S. 789-793
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sind in Deutschland 2 bis 7% der Kinder und Jugendlichen betroffen. Bei mindestens einem Drittel der diagnostizierten Kinder persistieren die ADHS-Symptome bis ins Erwachsenenalter. Die häufigste medikamentöse Behandlungsmethode ist die Psychostimulanzientherapie, die aber nicht unumstritten ist und von vielen Eltern abgelehnt wird. Seit etwa 20 Jahren wird diskutiert, ob ein Mangel an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCPUFAs) ein Risikofaktor für die Entstehung von ADHS sein könnte. Das Ziel des vorliegenden Übersichtsa…