Neurologische Immunrekonstitutionssyndrome bei HIV
N.N. · Nervenheilkunde · 2008 · Heft 10 · S. 898-902
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das inflammatorische Immunrekonstitutionssyndrom (IRS) ist eine Erkrankung, die als Folge der Einführung einer hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) erst in den letzten Jahren beschrieben wurde. Im Rahmen des IRS kommt es vermehrt zu atypischen Verläufen opportunistischer Infektionen des zentralen Nervensystems. Zudem scheint es nach Initiierung der HAART häufig zu autoimmunen entzündlichen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems zu kommen. Das IRS tritt dabei zumeist nur wenige Wochen nach dem Beginn einer HAART auf und führt zu paradoxen Verschlechterungen bei eigentlich…