Tiefe Hirnstimulation und personale Identität
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 04 · S. 221-225
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In jüngerer Zeit gibt es Hinweise darauf, dass die tiefe Hirnstimulation (THS) bei idiopathischem Parkinson-Syndrom in bestimmten Fällen Effekte auf die Identität der Patienten hat. Dieser Herausforderung begegnet man in klinischen Outcome-Studien vermehrt durch den Einsatz von Instrumenten, die auf Persönlichkeitsveränderungen entlang des „Fünffaktorenmodells“ von Persönlichkeit testen. In unserem Aufsatz argumentieren wir, dass besonders leistungsfähige Instrumente wie das NEO-Fünf-Faktoren Inventar (NEO-FFI) nicht ausreichen, um alle ethisch bedeutsamen Veränderungen der Identität der Patiente…