Diagnostik, Symptomatik und Ursachen der Lese-Rechtschreibstörung
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 07/08 · S. 524-529
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) gehört zu den häufigen umschriebenen Entwicklungsstörungen mit einer Prävalenz um 5%, die durch eine beeinträchtigte Lesegeschwindigkeit, -genauigkeit und vermindertes Textverständnis gekennzeichnet ist. Charakteristisch für die Rechtschreibstörung ist eine Vielzahl orthografischer Fehler, die trotz regelmäßiger schulischer Unterrichtung auftreten. Komorbid treten gehäuft ADHS, depressive Störungen und Rechenstörungen auf. Die Symptomatik bleibt meist bis ins Erwachsenenalter bestehen. Genetische Faktoren, insbesondere die identifizierten Kandidatengene und…