Ethik und Neurowissenschaften
N.N. · Nervenheilkunde · 2009 · Heft 05 · S. 315-319
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden die Grundprinzipien ethischen Handelns und der juristische Kontext bei Entscheidungen am Ende des Lebens und bei schwerer neurologischer Krankheit erläutert. Nach langer Priorität des “Ärztlichen Paternalismus” ist mittlerweile die Beachtung der “Patientenautonomie” vorrangiger Handlungsmaßstab. Ärztliche Maßnahmen rechtfertigen sich durch ihre Indikation und die Zustimmung des Patienten. Der einwilligungsfähige Patient hat das Recht auf eine aus ärztlicher Sicht unvernünftige Entscheidung. Beim nicht einwilligungsfähigen Patienten haben Vorsorgeinstrumente wie Patientenverfügungen in K…