Medikamentenübergebrauch als Risikofaktor der Kopfschmerzchronifizierung
N.N. · Nervenheilkunde · 2009 · Heft 06 · S. 373-377
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die internationale Kopfschmerzgesellschaft definiert einen Kopfschmerz als chronisch, sobald er an mehr als 15 Tagen pro Monat auftritt. Die überwiegende Mehrheit der Patienten mit chronischen Kopfschmerzen leidet an medikamenteninduziertem Kopfschmerz, chronischer Migräne oder chronischem Spannungskopfschmerz. Häufige Einnahme (Übergebrauch) von Schmerzund/oder Migränemitteln ist wahrscheinlich der wichtigste Faktor, der zu einer Entwicklung des Medikamenteninduzierten Kopfschmerzes führt (MIKS). Die Prävalenz des MIKS beträgt etwa 1% weltweit mit steigender Tendenz. Viele wichtige Studien zum M…