Die Resorption des Jothions, besonders bei rektaler Applikation
G. Wesenberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1910 · Heft 46 · S. 2148-2150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Das Jothion wird bei rektaler Applikation, als Suppositorium von 0,15 und 0,25 g auf 2 g Kakaobutter, meist gut vertragen. 2. Die Resorption tritt sehr rasch ein, da schon 10—15 Minuten nach der Einführung im Harn und Speichel Jod nachweisbar ist; sie ist bei dieser Anwendungsweise nahezu vollständig. 3. Auch von der Haut aus wird Jothion, in Bestätigung früherer Versuche, gut resorbiert; durch die Benutzung des Eucerins anstatt von Vaseline-Lanolin wird die Resorption des Jothions nur unwesentlich erhöht. 4. Ein kleiner Teil des nach Jothion-Einreibung resorbierten Jods geht — analog wie vom…