Eine neue Behandlungsmethode der Syphilis
R. Lenzmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1908 · Heft 10 · S. 404-408
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Chinin — als Chinin. muriat. in genügender Dosis intravenös und in Verbindung mit Nukleinsäure intramuskulär angewandt — übt unverkennbar einen heilenden Einfluß auf den syphilitischen Krankheitsprozeß aus. Ob diese Einwirkung eine dauernde Heilung darstellt, oder ob sie, wie bei der Anwendung des Quecksilbers, häufig Rezidive im Gefolge hat, kann erst nach längerer Beobachtung, event. durch das Tierexperiment, entschieden werden. Es ist wohl anzunehmen, daß das bewährte Quecksilber bei der Therapie der Lues bis auf weiteres seinen Platz behaupten wird. Wenn aber nur in den Fällen, in denen d…