Der Korsakowsche Symptomenkomplex nach Commotio cerebri
Oscar Aronsohn · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1909 · Heft 23 · S. 1006-1008
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es besteht somit bei dem 50jährigen Patienten eine Psychose, welche sich im unmittelbaren Anschluß an eine Commotio cerebri entwickelte und mit fortschreitendem körperlichen und geistigen Verfall einhergeht. Es ist gegenwärtig eine erhebliche Demenz, eine Störung des Gedächtnisses und vor allem eine Störung der Merkfähigkeit vorhanden. Der Kranke sucht die Lücken des Gedächtnisses durch Konfabulationen auszufüllen, ist zeitlich garnicht, räumlich etwas besser orientiert und äußert schwachsinnige, phantastische Größenideen. Sinnestäuschungen waren nur am Anfange, und auch nur spärlich, vorhanden;…