Über die Leberfunktion bei Lungentuberkulose
Franz Kienle, Fritz Knüchel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 16 · S. 499-502
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe neuer Leberfunktionsproben in Form von Eiweißlabilitätstests wurde bei Lungentuberkulösen das häufige Bestehen eines zusätzlichen Leberschadens nachgewiesen und quantitativ erfaßt. Zur Überprüfung der Leberspezifität der angewandten Reaktionen wurden gleichzeitig fraktionierte Eiweiß- und Cholesterinbestimmungen durchgeführt. Für einen Leberschaden sprechende Resultate der Funktionsproben in Form des Kephalin-, Thymol- und Cholestenontests fanden sich in 29 bis 36% aller Kranken einer klinischen Tuberkulosestation. Während bei Patienten, die an einer Tuberkulose starben, in 77% ein für…