Eine weitere Vereinfachung der (Säure-) Alkali-Ausscheidungs-Nierenfunktionsprüfung
Alfred Hellfors · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1931 · Heft 28 · S. 1193-1194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Der pH-Anstieg nach Belastung der Niere zwecks Funktionsprüfung beruht lediglich auf der Wirkung des Alkalis als solchem, ist also kein spezifischer Effekt des Natrium bicarbonicum. 2. Zur Durchführung der Alkalibelastungs-Nierenfunktionsprüfung genügen 15 g Natrium bicarbonicum in 400 Wasser. Es sind nur drei Urinproben zu untersuchen, und zwar mittels Phenolphthaleinzusatzes: a) nüchtern Urin, b) Urin 1œ Stunden nach Alkalibelastung, c) Urin œ Stunde später. 3. Die Probe ist positiv, die Nieren sind also als funktionstüchtig zu betrachten, wenn die letzte Urinportion Rötlichfärbung mit Pheno…