CareLit Fachartikel

Atophanvergiftung und ihre Behandlung

Karl Eimer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1931 · Heft 39 · S. 1663-1664

Dokument
1153076
CareLit-ID
Jahr
1931
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Karl Eimer
Ausgabe
Heft 39 / 1931
Jahrgang 57
Seiten
1663-1664
Erschienen: 1931-09-25 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das Auftreten eines Ikterus gravis mit schwersten allgemeinen Krankheitserscheinungen im Verlaufe einer längeren Atophanbehandlung ist mit Wahrscheinlichkeit auf eine Kumulierung des Medikaments im menschlichen Organismus zurückzuführen. Es ist daher ratsam, Atophan nur für kürzere Zeitabschnitte zu verordnen oder atophanfreie Intervalle einzuschieben. Der günstige Behandlungserfolg dieses schweren Atophanikterus mit Traubenzucker-Insulin in Verbindung mit duodenalen Magnesiumsulfatspülungen läßt diese Therapie für die Atophanintoxikation besonders empfehlenswert erscheinen.

Schlagworte

Zusammenfassung Auftreten Ikterus Gravis Schwersten Allgemeinen Krankheitserscheinungen Verlaufe Längeren Atophanbehandlung Wahrscheinlichkeit Kumulierung DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift