Ueber das Hormon des östrischen Zyklus. II.: Beitrag zu den chemischen und pharmakologischen Eigenschaften und zur Eichung eines östrogenen Hormons (Schluß aus Nr. 1.)
Ernst Laqueur, P. C. Hart, S. E. de Jongh, J. A. Wijsenbeek · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1926 · Heft 02 · S. 52-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden die Eigenschaften einer hauptsächlich aus Follikelsaft, aber auch aus Ovarien und Plazenta bereiteten Substanz, deren einfache Darstellung an anderer Stelle beschrieben ist, erörtert. Ihre wichtigste Eigenschaft ist, in minimalen Mengen, bei der reinsten Darstellung erheblich weniger als 1/10, ja 1/100 mg, typische, weitgehend an den natürlichen Brunstzyklus erinnernde Veränderungen bei der kastrierten Maus hervorzurufen. Die Substanz wird Menformon genannt und definiert als ein Stoff, von dem 1 mg Trockensubstanz mindestens 10 sogenannte Mäuseeinheiten = M.E. enthält. Das biologische A…