Anguläre dorsolumbale Kyphose als unbekanntes Skelettzeichen beim kongenitalen Myxoedem
W. Swoboda · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1950 · Heft 06 · S. 740-749
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unbehandelte Fälle von angeborener A- und Hypothyreose (infantiles Myxoedem) zeigten regelmäßig eine kongenitale Deformierung des 2. Lendenwirbelkörpers (inkomplette Keilbildung) mit angulärer Kyphose. Es handelt sich offenbar um ein sehr charakteristisches, vielleicht regelmäßiges Skelettzeichen, das bisher unbeachtet blieb. Es kommt in sehr ähnlicher Ausbildung auch bei anderen Skeletterkrankungen vor, z. B. bei der Dysostosis multiplex und der Chondrodystrophia foetalis. Die pathogenetischen Zusammenhänge werden besprochen.