Erste Ergebnisse der Tumor- und Metastasendiagnostik mit radioaktiven Isotopen*
H. Sack, E. Scherer, J. Halama, M. W. Strötges · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 03 · S. 93-98
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe von 197Hg-Chlormerodrin und 99mTc-Pertechnetat und der Szintillationskamera nach Anger gelingt es, in einem hohen Prozentsatz maligne Tumoren des Körperstammes und der Extremitäten sowie deren Metastasen nachzuweisen. Für den Hals-Nasen-Ohren-Bereich eignet sich besonders das 197Hg-Chlormerodrin, für alle anderen Lokalisationen wird dem 99mTc-Pertechnetat der Vorzug gegeben, da seine Strahlenqualität aus physikalischen und apparativen Gründen in einem günstigeren Bereich liegt. Auch ist die Strahlenbelastung und Belästigung des Patienten durch die Untersuchung besonders gering.