Hämofiltration bei terminaler Niereninsuffizienz*
E. Streicher, H. Schneider, U. Spohr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 23 · S. 842-845
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei klinischer Langzeitbehandlung mit der Hämofiltration kommt es zu einem Anstieg kleinmolekularer Retentionsprodukte, ohne daß klinisch auffällige Nebenwirkungen auftreten. Die Hämofiltrationsbehandlung wird von den Patienten im allgemeinen besser vertragen als die konventionelle Hämodialyse. Die Mehrzahl von dialyseresistenten Hypertonien konnte mit der Hämofiltration gebessert werden, ebenso zeigte sich eine günstige Beeinflussung der urämischen Polyneuropathie. Signifikante Veränderungen der urämischen Fettstoffwechselstörung konnten wir nicht nachweisen. Als Indikationen zur Hämofiltration…