Geschmacksstörungen und Leberparenchymschäden bei der Behandlung mit Thiamazol
K.-D. Kolenda · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 03 · S. 84-86
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten traten während einer Thiamazoltherapie ausgeprägte und zum Teil lange anhaltende Geschmacksstörungen auf. Außerdem kam es bei allen drei Patienten zu einer Erhöhung der Serumtransaminasen und der alkalischen Phosphatase als Ausdruck eines begleitenden Leberparenchymschadens. Die Ursache für das Auftreten dieser Nebenwirkungen wird in der von uns gewählten hohen Dosierung des Thiamazol (160 und 120 mg/d) gesehen. Während die Reduzierung der Thiamazoldosis in allen drei Fällen zu einer vollständigen Wiederherstellung der Geschmacksempfindung führte, mußte bei zwei Patienten die T…