Konnatale Zytomegalie des Kindes einer nierentransplantierten Mutter
M. Stäubli, D. Mieth, P. Bader, F. Largiadèr, U. Binswanger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 11 · S. 414-416
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 34jährige Patientin brachte ein Jahr nach Leichennierentransplantation ein 32 bis 35 Wochen altes Mädchen mit konnataler Zytomegalie zur Welt. Neben Kleinwuchs und Mikrozephalie wies das Kind eine kongenitale Thrombopenie mit Purpura, ferner eine Anämie und einen Ikterus gravis auf. Es bestand eine Hypogammaglobulinämie, die sich später mit Ausnahme von IgA normalisierte. Der Immunglobulinmangel hängt wahrscheinlich ebenfalls mit der virologisch und serologisch nachgewiesenen Zytomegalie zusammen. Die Inzidenz dieser Erkrankung bei Kindern nierentransplantierter Mütter scheint hoch zu sein.