Kollagenpeptidase bei Morbus Crohn
E. Shalev, B. Stojan, H. Fahrländer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 18 · S. 685-687
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kollagenpeptidaseaktivität ist bei Morbus Crohn im Serum erhöht (54 von 71 Fällen). Diese Erhöhung ist gegenüber einer Kontrollgruppe (n = 24) hochsignifikant (P < 0,001). Immunsuppressiva (Corticosteroide, Azathioprin) haben einen senkenden Einfluß auf die Kollagenpeptidaseaktivität bei Morbus Crohn. Die Kollagenpeptidaseaktivität liegt bei Patienten mit Morbus Crohn durchschnittlich höher als bei Sarkoidose-Patienten. Ob mit der Bestimmung der Kollagenpeptidase die Aktivität des Morbus Crohn festgestellt werden kann, bedarf weiterer Untersuchungen.