Tertiärer Hyperparathyreoidismus
G. Seifert, N. Seemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 43 · S. 1943-1946
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter dem Begriff des tertiären Hyperparathyreoidismus ist eine autonom gewordene Epithelkörperchenüberfunktion zu verstehen, die sich auf dem Boden eine sekundären Hyperparathyreoidismus, meist bei chronischen Nierenleiden, entwickelt hat und nicht mehr den Steuerungsmechanismen der Calcium-Homoiostase unterliegt. Der tertiäre Hyperparathyreoidismus unterscheidet sich von der sekundären Epithelkörperchenhyperplasie durch die Normo- oder Hypercalciämie, den Schweregrad der Skeletveränderungen und die Neigung zu ausgedehnten extraossären Calcinosen. Der morphologische Befund eines Adenoms in hyper…