Immunsuppressive Therapie bei Erythroblastophthise
U. Bruntsch, W. M. Gallmeier, R. Burkhardt, C. G. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 03 · S. 102-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die erworbene Erythroblastophthise des Erwachsenen ist eine seltene, durch das Fehlen roter Vorstufen im Knochenmark charakterisierte Krankheit. Bei einer 34jährigen Patientin war die Erkrankung seit 7 Jahren bekannt. Nachdem mit Glucocorticoiden zunächst eine Teilremission erreicht worden war, waren seit 1971 regelmässige Transfusionen notwendig. Durch eine Cyclophosphamidbehandlung konnte eine Remission erzielt werden, die jetzt über 12 Monate anhält. Das histologische Bild der Knochenbiopsie mit dem Auftreten einer lebhaften Erythropoese nach Cyclophosphamidtherapie spiegelt gut den klinischen…