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Vitamin-D-Intoxikation mit tödlichem Ausgang

F. Laubenthal, M. Reichenberger, D. Reinwein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 09 · S. 412-415

Dokument
1154081
CareLit-ID
Jahr
1975
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. Laubenthal, M. Reichenberger, D. Reinwein
Ausgabe
Heft 09 / 1975
Jahrgang 100
Seiten
412-415
Erschienen: 1975-02-28 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein 43jähriger Patient wurde wegen einer Alopecia maligna 4 Wochen lang mit insgesamt 130 mg Vitamin D3 behandelt. Zwei Wochen später geriet er nach intensiver Sonnenexposition in eine hypercalciämische Krise, und nach 5 Wochen starb er an einem akuten Herzversagen. Die Hypercalciämie erwies sich trotz guter Diurese als therapierefraktär. Klinisch und pathologisch-anatomisch konnten andere Ursachen als die einer Vitamin-D-Intoxikation ausgeschlossen werden. Vitamin D sollte nur bei strenger Indikation und regelmäßiger Überwachung des Patienten verordnet werden.

Schlagworte

Alopecia DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift