Spontanrückgang der Kropfendemie in Südbaden im vergangenen Jahrzehnt
D. P. Mertz, K. Tomaras · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 26 · S. 1423-1425
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An einem repräsentativen Querschnitt von 3933 in Südbaden lebenden Personen hat sich gezeigt, daß die Verkropfung sowohl unter der einheimischen als auch unter der zugewanderten Bevölkerung in den Jahren 1963 bis 1973 ohne Durchführung einer Jodprophylaxe weiter stark abgenommen hat. Bei 24,7% der einheimischen Personen fand sich 1973 eine euthyreote Struma im Vergleich zu 47,0% im Jahre 1963. Mit Nachlassen der Wirksamkeit der Kropfnoxe trat eine Disposition des weiblichen Geschlechts für Kropfbildung hervor. Trotz des Rückgangs der Kropfendemie, besonders der Häufigkeit, in der Knotenkropf unte…