Okkultes Nasopharynxkarzinom
R. Schmauz, W. Hoppe, H. zur Hausen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 49 · S. 2527-2529
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 15jährigen Knaben ergab sich aufgrund des klinischen Bildes und des histologischen Befundes an einem Halslymphknoten die Wahrscheinlichkeitsdiagnose eines Nasopharynxkarzinoms. Ausschlaggebend jedoch war die Untersuchung des Serums des Patienten, denn der Nachweis stark erhöhter Epstein-Barr-Virus-(EBV-)Antikörpertiter gibt Anhalt für die Diagnose zu einem Zeitpunkt, in dem klinisch im Nasopharynx noch kein Karzinom erkennbar zu sein braucht. Die Verlaufskontrolle dieser Serumtiter hat prognostischen Wert. Mit zunehmender Ausbreitung des Tumors war demgemäß ein Ansteigen der Antikörpert…