Verlängerte Schwangerschaftsdauer und Placentadysfunktion. I. Häufigkeit und Diagnostik bei den Geburtsjahrgängen 1955-1966
A. Bolte, K. D. Bachmann, E. Hofmann, J. Röhricht, G. Strothmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 17 · S. 671-675
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Zusammenhang zwischen verlängerter Schwangerschaftsdauer und Placentadysfunktion wird an 23761 Geburten untersucht. 8,9% aller Kinder werden nach einer Schwangerschaftsdauer von mehr als 42 Wochen geboren. Unter diesen zeigen etwa 12% Zeichen einer plazentaren Funktionseinschränkung. Bleibt die Schwangerschaftsdauer unberücksichtigt, so beträgt der Anteil von Neugeborenen, die mit Zeichen der Placentadysfunktion geboren werden, 2,8% (1955-1960) und 4,1% (1961-1966). Eine Tragzeitüberschreitung liegt bei diesen Neugeborenen in 43% (1955-1960) und 28% (1961-1966) der Fälle vor. Keinen oder nur…