L-Dopa-Therapie des Parkinson-Syndroms
J. Görlich, E. Markus · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 34 · S. 1246-1248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 64 Parkinsonkranke wurden 2 Jahre mit L-Dopa behandelt. Dabei wurde reines L-Dopa (Larodopa®) und L-Dopa mit einem Decarboxylasehemmstoff (Ro 4-4602) verwendet. Die Wirkung auf die Parkinsonsymptome war bei allen Präparaten gleich. Durch Zugabe des Decarboxylasehemmers wurde eine Dosisreduktion von 3–8 g auf 300 bis 800 mg erreicht. Die Wirkung setzte schon nach Tagen bis Wochen ein, und es traten weniger Nebenwirkungen auf: Über Übelkeit wurde bei reinem L-Dopa von fast allen Patienten geklagt, bei Zugabe des Hemmstoffes nur noch vereinzelt. Hyperkinesen traten zehnmal im Verlauf von 27 Behandlu…