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Verbrauchskoagulopathie bei toxischer Leberschädigung durch Knollenblätterpilzvergiftung

D. Brunswig, H. Liehr, E. Richter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 36 · S. 1347-1351

Dokument
1154201
CareLit-ID
Jahr
1972
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
D. Brunswig, H. Liehr, E. Richter
Ausgabe
Heft 36 / 1972
Jahrgang 97
Seiten
1347-1351
Erschienen: 1972-09-08 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Aus der Beobachtung zweier Patienten mit Knollenblätterpilzvergiftung geht hervor, daß je nach Ausmaß der Intoxikation mit einer Verbrauchskoagulopathie gerechnet werden muß. Die Ursache dieser Gerinnungsstörung kann mit den Pilztoxineinwirkungen auf Leber und Darm und den dadurch entstehenden blutchemischen sowie hämodynamischen Veränderungen erklärt werden. Zusätzlich zu ausgiebiger Volumensubstitution und Elektrolytbilanzierung sollte möglichst frühzeitig eine drohende Verbrauchskoagulopathie mit Heparin behandelt werden.

Schlagworte

Beobachtung DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift