Meningosis leucaemica bei Chlorom mit später leukämischer Generalisation*
J. Peiffer, M. Oehmichen, H.-Chr. Benöhr, W. Frommhold, H. Rückle, H. D. Waller, W. Wilmans, Kl. Wilms · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 06 · S. 242-245
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Ursache einer rezidivierenden und plötzlich therapieresistenten Ischialgie ergab die Röntgenuntersuchung eine tumorverdächtige Destruktion eines Lendenwirbelkörpers, die Anlaß zu strahlentherapeutischen Maßnahmen war. Erst nach einem Rezidiv gelang es, durch enzymzytologische Liquoruntersuchung ein Chlorom mit Meningosis leucaemica zu diagnostizieren. Zu diesem Zeitpunkt waren Knochenmark und peripheres Blutbild unauffällig. Die Kombination intrathekaler zytostatischer Behandlung mit Bestrahlung des Zentralnervensystems führte zu einer vorübergehenden Remission unter Besserung des liquorzytol…