Levodopa-Therapie beim hepatischen Koma - unter besonderer Berücksichtigung des EEG-Verlaufs
G. Lanzinger, B. Kommerell · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 14 · S. 700-705
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vier Patienten, die im Coma oder Praecoma hepaticum in die Klinik eingewiesen wurden, erhielten Levodopa teils als Infusion (n = 1), teils oral (n = 3). Im Gegensatz zu den in der Literatur mitgeteilten Erfahrungen konnte bei keinem der Patienten eine Besserung erzielt werden, weder im EEG, noch blutchemisch oder klinisch. Möglicherweise hängt die Diskrepanz mit der zu niedrigen Dosierung zusammen (2,5 g oral in zwei Fällen, 5 g in einem Fall). Wegen Kreislaufdepressionen, die in zwei Fällen beobachtet wurden – einmal nach Infusion von etwa 3 mg, einmal nach 2,5 g oral –, wird zu strenger Kreisla…