Stabilisierung der Wirbelsäule durch laminierte Kunststoffprothesen
N. Hejda, W. Umbach, H. Janusch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 19 · S. 1001-1004
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur besseren Versteifung der instabilen Wirbelsäule haben wir eine laminierte Endoprothese entwickelt. Sie besteht aus 5–15 Schichten eines dünnen Dacron-Netzes, getränkt mitautopolymerisierendem Methylmetacrylat. Unter Überbrückung von 1 bis 3 entfernten Dorn- und Bogenfortsätzen wird sie um die benachbarten Knochenabschnitte in Achtertouren geschlungen und der Rückfläche der Wirbelsäule anmodelliert. Während der Aushärtung (8–12 min) läßt sich wegen der relativ geringen Dicke (3–5 mm) die Abbindewärme leicht ableiten. Obwohl sehr dünn, ist die Prothese an Belastbarkeit, Zug- wie Biegefestigkeit…