Das hämolytisch-urämische Syndrom
D. Harms · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 03 · S. 97-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Kindern, einem 2Œ Jahre alt gewordenen Mädchen und einem 6 Monate alt gewordenen männlichen Säugling, wurde ein hämolytisch-urämisches Syndrom festgestellt. Die wichtigsten morphologisch erfaßbaren Nierenläsionen sind frische fibrinpositive glomeruläre Mikrothromben sowie ältere endothelisierte Fibrinpräzipitate in den Glomerula und anderen kleinen Nierenrindengefäßen, Nierenrindennekrosen bzw. Tubulusatrophie, Hämaturie und Proteinurie. In peripheren Blutausstrichen sind Anisozytose, Poikilozytose, Sphärozytose, Normo- und Makroblastose sowie vor allem auch viele fragmentierte Erythrozy…