Schock durch Kontrastmittel
Kl. Schimpf, H.-J. Krecke, W. Herbig · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 08 · S. 379-380
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 42jährige Patientin erlitt ein Vierteljahr nach einem Herzinfarkt bei der intravenösen Pyelographie mit 50 ml Urovison® (Natrium- und Methylglukaminsalz der Amidotrizoesäure) unmittelbar im Anschluß an die Injektion einen Schock. Es kam zu Blutdruckabfall, Benommenheit und Kreislaufzentralisation mit kalten Extremitäten und zyanotisch verfärbten Akren. Rheomacrodex® (Polydextrose), Prednisolon und eine Noradrenalin-Dauerinfusion konnten den Zustand nicht bessern. Eine Stunde nach Schockbeginn wurde deshalb eine fibrinolytische Therapie mit Streptokinase (Streptase®) eingeleitet. 15 Minuten s…