Meningoenzephalitis durch Cryptococcus neoformans
W. Rabe, F. Reimer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 27 · S. 1163-1165
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Cryptococcose des Zentralnervensystems ist im allgemeinen eine Folgeerkrankung, die bei Lymphogranulomatose, Karzinose, Tuberkulose und Diabetes mellitus oder auch nach Behandlung mit Antibiotika und Steroiden auftreten kann. Bei einem 35jährigen Mann traten drei Monate nach Feststellung eines Paragranuloma Hodgkin und Einleitung der Therapie mit Cyclophosphamid (Endoxan®) und Prednison (Di-Adreson®) Kopfschmerzen, Erbrechen, Apathie, Desorientiertheit und schließlich Bewußtseinsstörungen zunehmender Stärke auf. Die Symptome wurden zunächst als Rezidiv des Paragranuloma Hodgkin mit Befall der…