Die Milz, ein defensives und aggressives Organ
R. Duesberg, F. Gramlich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 04 · S. 153-161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Am Beispiel der Physiologie und Pathologie der Milz wird der derzeitige Wissenstand über die Selbstreinigung des Organismus und die Infektabwehr dargestellt. Die Milz fungiert als zentrales Kontrollorgan des Blutes und reagiert auf jede qualitative und quantitative Änderung seiner Zusammensetzung mit einer Aktivierung ihrer latenten Potenzen. Diese sind einerseits in der Fähigkeit des Retikulums der roten Pulpa zur Rezeption und Verdauung körperfremder und abnormer körpereigener korpuskulärer sowie plasmatischer Substanzen und andererseits in der Immunkörperproduktion der weißen Pulpa gegen Fremd…