Über die relative Harninkontinenz der Frau
W. Langreder · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 05 · S. 220-223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Wichtigkeit der ventralen Urethralfixation wird gegenüber den anderen topographischen Beziehungen der weiblichen Harnröhre zu den umgebenden Beckengeweben bei der Inkontinenzgenese dargelegt. Zur Therapie empfiehlt man unter anderem die operative Ablösung dieser ventralen Urethralfixation am Blasenhals auf abdominellem oder vaginalem Wege. Die postoperativ einsetzende Vernarbung der Harnröhre zur Symphyse hin verbessert den Okklusionseffekt. Diese Urethrolyse (mit nachfolgender Urethropexie) ist auch bei schweren Inkontinenzrezidiven einfacher und im Effekt sicherer auszuführen als die sonst…