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Zur Bedeutung des Acetoins für die Pathogenese des Coma hepaticum*

H. D. Söling, G. Kohlhaw, J. Schnermann, H. Holzer, W. Creutzfeldt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 10 · S. 457-463

Dokument
1154438
CareLit-ID
Jahr
1964
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. D. Söling, G. Kohlhaw, J. Schnermann, H. Holzer, W. Creutzfeldt
Ausgabe
Heft 10 / 1964
Jahrgang 89
Seiten
457-463
Erschienen: 1964-03-06 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der von Thölen und Mitarbeitern erhobene Befund einer Erhöhung der Konzentrationen von Acetoin und 2,3-Butylenglykol beim Coma hepaticum wird bestätigt. Eigene experimentelle Ergebnisse machen es jedoch unwahrscheinlich, daß die genannten Metaboliten die komatöse Bewußtseinsstörung verursachen: Mäuse und Ratten ließen erst nach Dosen von 2 g/kg intraperitoneal und mehr einen sedierenden Effekt von Acetoin erkennen. Eviscerierte, nephrektomierte Ratten ließen bei intravenöser Dauerinfusion von Acetoin (bis 720 mg/kg/h) oder 2,3-Butylenglykol (bis 1266 mg/kg/h) keinen sedierenden Effekt erkennen. D…

Schlagworte

Acetoin Blut DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift