CareLit Fachartikel

Die blinde Leberbiopsie als zuverlässiges Mittel zur Frühdiagnose der Miliartuberkulose

K. Brunner, U. P. Haemmerli · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 14 · S. 657-664

Dokument
1154441
CareLit-ID
Jahr
1964
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K. Brunner, U. P. Haemmerli
Ausgabe
Heft 14 / 1964
Jahrgang 89
Seiten
657-664
Erschienen: 1964-04-03 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Innerhalb von vier Jahren wurden 24 Fälle von Miliartuberkulose beobachtet. Bei zwölf der 24 Patienten wurde die Diagnose erst bei der Autopsie gestellt. Keiner dieser Patienten war leberbiopsiert, und nur bei einem wurde die Diagnose klinisch vermutet. Die zwölf anderen Patienten wurden wegen unklarem Status febrilis (drei Fälle) oder wegen Status febrilis mit unklarem miliarem Lungenbild (neun Fälle) leberbiopsiert. Bei zehn der zwölf Fälle (83%) zeigte die Leberbiopsie Tuberkel oder Epitheloidzellgranulome, bei zwei Retothelknötchen. Ein kultureller Tuberkelbakteriennachweis gelang nur bei sec…

Schlagworte

Bakteriologie Biopsie Autopsie DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift